Untersuchungswerte der Reinigungsleistung

 

Gemeinde Wassermenge (m³/a) Anteil (%)
Oberndorf 307.527,00 11,91
St.Johann 1.761.893,00 68,23
Kirchdorf 512.70500 19,86
Gesamtmenge 2.582.125,00 100,00

Monatlich werden im Auftrag des AWV Grossache Nord eine Fremduntersuchung der Kläranlage von einem unabhängigen Institut durchgeführt.

Als Untersuchungstag wurde der 23./24. Oktober 2024 gewählt.

Die Untersuchungen werden normalerweise in einer Phase mit einer hohen Kläranlagenbelastung und bei Trockenwetter durchgeführt.

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen für den Kläranlagenablauf werden nachstehend aufgelistet:

 

Untersuchung Messwert Einheit Grenzwert
CSB 40 mg/l 75
BSB5 <3 mg/l 15
Ges. geb. N 10 mg/l
Gesamt-P 0,67 mg/l 1
Ammonium-N 1,2 mg/l 5 (beiT>8°C)
TOC 15 mg/l 25

Die Reinigungsgrade der Kläranlage betragen für diesen Untersuchungstag:

 

Parameter Reinigungsgrad Mindestwirkungsgrad
CSB 91% 85%
BSB5 >98% 95%
Ges. geb. N 72% 70% (bei T>12°C)
TOC 96% 85%

Führung durch die Kläranlage

 

Einblick für Schulen, Vereine und Gemeinden

Neben Schulklassen bieten wir unsere Führungen auch für:

  • Gemeinderäte & kommunale Einrichtungen
  • Umwelt- und Bürgervereine
  • Betriebe und private Interessensgruppen
  • Bildungsstätten oder Seniorenkreise

Was Sie erwartet:

  • Geführter Rundgang mit Erklärungen zur Reinigungstechnik
  • Einblick in die gesamte Kläranlagentechnik
  • Diskussion zu aktuellen Projekten & regionalen Herausforderungen

 

Eine Gruppe von Personen auf dem Weg durch die Außenbereiche der Kläranlage

Denk KLObal – schütz den Kanal

Klare Botschaft für saubere Leitungen

Als Abwasserverband Großache Nord haben wir aktiv dazu beigetragen, dass die Aufklärungskampagne „Denk KLObal – schütz den Kanal“ nach Tirol kommt. Ziel der Initiative ist es, die Bevölkerung dafür zu sensibilisieren, was NICHT ins Klo oder die Spüle gehört – denn falsche Entsorgung gefährdet unsere Kanalnetze und Kläranlagen.

Starke Aussagen – klare Wirkung:

  • „Das Klo ist kein Mistkübel.“
  • „Das Klo ist kein Öli.“
  • „Das Klo ist keine Hygienebox.“
  • „Die Küchenspüle ist keine Biotonne.“

Diese klaren Botschaften wurden durch gezielte Flyerverteilung in Kooperation mit Gemeinden im Bezirk Kitzbühel umgesetzt – vor allem dort, wo besonders viele Fehleinleitungen gemeldet wurden.

Was wird damit erreicht?

  • Weniger Verstopfungen durch Hygieneartikel, Öle oder Küchenabfälle
  • Weniger Wartungsaufwand und Reparaturschäden im Kanalnetz
  • Höhere Reinigungsleistung in der Kläranlage
  • Bewusstseinsbildung ohne erhobenen Zeigefinger – sondern durch klare Sprache & Bildwirkung

 

Bild einer Toilette welche mit Abfall verstopft wurde