Öffentlichkeitsarbeit & Schulen

Wasser entdecken – Bewusstsein schaffen

Abwasserreinigung ist Verantwortung gegenüber den BürgerInnen. Deshalb engagieren wir uns besonders in der Umweltbildung. Mit Experimentierprogrammen, Führungen und Aufklärungsinitiativen fördern wir ein tiefes Verständnis für sauberes Wasser und nachhaltige Entsorgung – bei Kindern ebenso wie bei Erwachsenen.

KIT ABWASSER – Forschung zum Anfassen

 

KIT Abwasser - Kinder forschen in einem Klassenraum

In Kooperation mit Volksschulen aus unserem Verbandsgebiet setzen wir das KIT ABWASSER des Vereins klasse!forschung ein.

Es ermöglicht Kindern forschendes Lernen mit echten Experimenten zum Thema Abwasser und Wasserkreislauf.

Das erleben die Schülerinnen und Schüler:

  • Wie funktioniert die Reinigung in einer Kläranlage?
  • Welche Stoffe dürfen nicht ins Abwasser?
  • Hypothesen bilden und Experimente durchführen
  • Warum ist sauberes Wasser für Mensch und Umwelt wichtig?

 

Führung durch die Kläranlage

 

Einblick für Schulen, Vereine und Gemeinden

Neben Schulklassen bieten wir unsere Führungen auch für:

  • Gemeinderäte & kommunale Einrichtungen
  • Umwelt- und Bürgervereine
  • Betriebe und private Interessensgruppen
  • Bildungsstätten oder Seniorenkreise

Was Sie erwartet:

  • Geführter Rundgang mit Erklärungen zur Reinigungstechnik
  • Einblick in die gesamte Kläranlagentechnik
  • Diskussion zu aktuellen Projekten & regionalen Herausforderungen

 

Eine Gruppe von Personen auf dem Weg durch die Außenbereiche der Kläranlage

Denk KLObal – schütz den Kanal

Klare Botschaft für saubere Leitungen

Als Abwasserverband Großache Nord haben wir aktiv dazu beigetragen, dass die Aufklärungskampagne „Denk KLObal – schütz den Kanal“ nach Tirol kommt. Ziel der Initiative ist es, die Bevölkerung dafür zu sensibilisieren, was NICHT ins Klo oder die Spüle gehört – denn falsche Entsorgung gefährdet unsere Kanalnetze und Kläranlagen.

Starke Aussagen – klare Wirkung:

  • „Das Klo ist kein Mistkübel.“
  • „Das Klo ist kein Öli.“
  • „Das Klo ist keine Hygienebox.“
  • „Die Küchenspüle ist keine Biotonne.“

Diese klaren Botschaften wurden durch gezielte Flyerverteilung in Kooperation mit Gemeinden im Bezirk Kitzbühel umgesetzt – vor allem dort, wo besonders viele Fehleinleitungen gemeldet wurden.

Was wird damit erreicht?

  • Weniger Verstopfungen durch Hygieneartikel, Öle oder Küchenabfälle
  • Weniger Wartungsaufwand und Reparaturschäden im Kanalnetz
  • Höhere Reinigungsleistung in der Kläranlage
  • Bewusstseinsbildung ohne erhobenen Zeigefinger – sondern durch klare Sprache & Bildwirkung

 

Bild einer Toilette welche mit Abfall verstopft wurde